Preußische Könige und Deutsche Kaiser 

Friedrich I.

  • 1688 bis 1713: Kurfürst von Brandenburg
  • 1688 bis 1701: Herzog in Preußen
  • 1701 bis 1713: König in Preußen


Erlangte für die Hohenzollern die Königswürde im bisherigen Herzogtum Preußen, aufgrund der Unterstützung für Kaiser Leopold I.  Brandenburg-Preußen erlebt einen kulturellen Aufschwung durch die Aufnahme vieler Hugenotten und die Gründung der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Berlin wandelt sich zur Barock-Residenzstadt. 

Friedrich Wilhelm I.

  • 1713 bis 1740: Kurfürst von Brandenburg
  • 1713 bis 1740: König in Preußen


Genannt der Soldatenkönig, aufgrund seines militärisch-spartanischen Charakters. Baut die Preußische Armee aus und setzt bedeutende Reformen um, unteranderem im Bildungs- und Verwaltungswesen. 

Friedrich II.

  • 1740 bis 1786: Kurfürst von Brandenburg
  • 1740 bis 1772: König in Preußen
  • 1772 bis 1786: König von Preußen


Friedrich der Große gilt wohl als der berühmteste König Preußens und einer der bedeutensten Monarchen der Geschichte. Einerseits ein Reformer und Liebhaber der Künste, ist er gleichzeitig ein begnadeter Feldherr und kluger Staatsmann. Er führt Preußen zu neuer Größe und sieht sich als erster Diener des Staates.

Friedrich Wilhelm II.

  • 1786 bis 1797: Kurfürst von Brandenburg
  • 1786 bis 1797: König von Preußen


Unter seiner Regierungszeit wurde durch das Religionsedikt in Preußen Religionsfreiheit festgeschrieben, zudem wurde die Erarbeitung des späteren Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten begonnen.

Friedrich Wilhelm III.

  • 1797 bis 1806: Kurfürst von Brandenburg
  • 1797 bis 1840: König von Preußen


Zunächst von Napoleon gedemütigt, stellte sich Friedrich Wilhelm III. 1813 an die Spitze der Befreiungskriege. Zuvor waren unter seiner Regierung bedeutende Reformen, u.a. im Militär- und Stastswesen, umgesetzt worden. 

Friedrich Wilhelm IV.

  • 1840 bis 1861: König von Preußen
  • 1849: erwählter Kaiser der Deutschen (abgelehnt)


Der Romantiker auf dem Thron war ein Kunst- und Bauförderer. Auch wenn er die Kaiserkrone aus den Händen der Nationalversammlung ablehnte, so machte er Preußen dennoch zur Konstituitionellen Monarchie und startete mit der kurzlebebigen Erfurter Union die Idee eines deutschen Bundesstaates. 

Wilhelm I.

  • 1858 bis 1861: Regent (für Friedrich Wilhelm IV.)
  • 1861 bis 1888: König von Preußen
  • 1867 bis 1871: Präsidium des Nordeutschen Bund
  • 1871 bis 1888: Deutscher Kaiser


Als Regent und zu Beginn seiner Königszeit setzt Wilhelm I. auf liberale Reformen, bevor ab 1862 ein konservativerer Kurs unter dem neuen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck einsetzt, dem er die Politik weitgehend überlässt.  In den folgenden Jahren schmiedet Preußen den Deutschen Nationalstaat, mit Blut und Eisen, und Wilhelm I. wird der erste Deutsche Kaiser. 

Friedrich III.

  • 1888: König von Preußen
  • 1888: Deutscher Kaiser


Nach dem Tod seines Vaters ist Friedrich III. bereits an Kehlkopfkrebs erkrankt und totkrank. Er stirbt nach nur 99 Tagen als Kaiser und König. Als Kronprinz galt er als Hoffnungsträger liberaler Kräfte und war zudem ein fähiger Feldherr. 

Wilhelm II.

  • 1888 bis 1918: König von Preußen
  • 1888 bis 1918: Deutscher Kaiser


Der letzte Deutsche Kaiser und König von Preußen wollte ein Persönliches Regiment führen. Unter seiner Herrschaft wurde Deutschland in Wirtschaft und Wissenschaft zu einer führenden Nation, und auch im Sozialen und Bildungsbereich engagierten sich Wilhelm II. und seind Gemahlin Auguste Victoria. Gleichzeitig führten seine forsche Außenpolitik und das Wettrüsten Deutschland mit in die Katastrophe des 1. Weltkrieges. Nach der Revolution 1918 ging Wilhelm II. ins Exil, ims niederländische Doorn.